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Grainau oder Greinau?

Grainau, das Dorf an der Zugspitze, schaut auf eine lange Geschichte zurück. Bereits 1305 wird von der „Gruenawe“ im Freisinger Urbar gesprochen. Diese „Grüne Au“ bestand zu dieser Zeit nur aus drei Schwaigen die in der damaligen fast noch unberührten Wildnis lagen.

Aus der alten Bezeichnung „Gruenawe“ entsprang der heutige Name Grainau, der auch hin und wieder fälschlicherweise Greinau geschrieben wird.

Der Name des Eibsees entspringt der Bezeichnung“lacus Ibsee“ die schon 1249 das erste Mal auftaucht. Damit sind die Eiben gemeint, die zu dieser Zeit noch zahlreich am Eibsee zu finden waren.

Viele Jahrhunderte lebten die Einwohner von Grainau von der Vieh- und Landwirtschaft. Aber als die Region um Garmisch-Partenkirchen im 19. Jahrhundert vom Tourismus entdeckt, bei Grainau die Höllentalklamm erschlossen und wenig später die Zugspitzbahn gebaut wurde, veränderte sich die Wirtschaft fast komplett in Richtung Tourismus. Dennoch ist das bäuerliche Flair nicht aus dem Ort verschwunden und trägt heute noch zum Reiz von Grainau bei.